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CongressCentrum, Pforzheim

3. Abonnementkonzert

Mediterran, mit Tamaki Kabakubo (Violine) und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, 18.15 Uhr Werkeinführung

Sonntag, 03.02.2019, 19.00 Uhr
Werkeinführung 18.15 Uhr

Mediterran

Tamaki Kawakubo, Violine
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Timo Handschuh, Leitung

Albert Roussel (1869-1937)
Sinfonietta op. 52

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Introduktion und Rondo capriccioso

Jules Massenet (1842-1912)
Le dernier sommeil de la Vierge

Camille Saint-SaënsHavanaise op. 83

Ottorino Respighi (1879-1936)
Pastorale (1908)

Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)
Serenade Es-Dur

Mediterran
Großes romantisches Virtuosentum, hinreißende spätromantische Klangmalerei, üppige schein-barocke Klänge und Ausblicke auf eine eigenwillige Zukunft so weit ist der Bogen dieses Konzertes gespannt, das Musik aus der Zeit zwischen 1860 und 1930 beinhaltet. Es vereint bestens bekannte Highlights des Klassikrepertoires mit besonderen Delikatessen jenseits der Hitlisten. So können sich die Hörer dieses Konzertes im Wiederhören von Saint-Saëns` glutvoller Havanaise oder brillanter Introduktion und Rondo Capriccioso auf den Genuss allerhöchsten Violinvirtuosentums ebenso freuen wie bei Jules Massenets Le dernier sommeil auf die Entfaltung allerinnigster Streicherklänge. In Respighis Pastorale wird ihnen eine lustvolle und opulente Rückschau auf den großen Barockkomponisten Tartini gewährt. Gerahmt werden all diese musikalischen Besonderheiten von zwei kleinen Sinfonien: Die Sinfonietta von Albert Roussel reiht sich mit Klangwitz und offenen Farbspielen bestens ein in die Werke der großen jungen französischen Komponisten der 1920er Jahre, die Serenade von Ermanno Wolf-Ferrari stellt unter Beweis, wie leicht ein großartiger Opernkönner auch aus reiner Streichermusik lebendige Bühnenbilder und -szenerien zaubern kann.

Tamaki Kawakubo, Violine
Tamaki Kawakubo gehört zu den festen Größen der Konzertbühnen. Geboren in den USA, erster Unterricht mit fünf Jahren. Schon früh gewann sie erste Preise bei den bedeutendsten Wettbewerben in den USA, z.B. dem Avery Fisher Career Grant. Der internationale Durchbruch gelang 2001 mit dem Gewinn des Grand Prize des Pablo Sarasate Wettbewerbs und 2002 als Silbermedaillen-Gewinnerin des Tschaikowski Wettbewerbs in Moskau. Sie gastiert regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, San Francisco Symphony Orchestra, Indianapolis Symphony Orchestra, St. Petersburg Philharmonic Orchestra, Berliner Symphonieorchester oder dem MDR Sinfonieorchester in den USA, Europa und Japan und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Esa-Pekka Salonen, Kent Nagano, Vladimir Fedoseyev oder Fabio Luisi zusammen. Tamaki Kawakubo spielt auf einer 1779 Giovanni Battista Guadagnini aus Turin, einer Leihgabe der S&R Foundation in Washington D.C.

Die Konzertkarten sind übertragbar. Programm- und Terminänderungen bleiben vorbehalten, bei höherer Gewalt ist das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim nicht zum Ersatz verpflichtet.

CongressCentrum
Am Waisenhausplatz 1-3
75172 Pforzheim

Telefonnummer: 07231 1454512
Webseite: www.pkm.de

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