Foto: John-Marco Fader
Naturheilverein, Christophallee 21, Seminarraum, Pforzheim

Pyrenäen

auf der Suche nach dem Knochenbrecher

Pyrenäen - auf der Suche nach dem Knochenbrecher
Die spanischen Zentralpyrenäen der Provinz Huesca bilden die wohl vielseitigsten Landschaftsformen des gesamten Grenzgebirges zwischen Frankreich und Spanien. Im Mittelpunkt der Nationalpark von Ordesa, seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe. Inmitten dieser grandiosen Landschaft, geprägt von Canyons und Bergkesseln, Hochweiden, Kalkmassiven und unzähligen Bergseen leben die Könige der Lüfte. Hauptsächlich Gänse- und Schmutzgeier nisten an einigen Stellen in den schroffen Felshängen. Sehr selten dagegen ist der Bartgeier. Sein spanischer Name Quebrantahuesos bedeutet übersetzt Knochenbrecher. Mit fast 3 m Spannweite ist er einer der größten flugfähigen Vögel der Welt und einer der seltensten Greifvögel Europas. Ihn zu finden war unser Wunsch. Da er meist in den unzugänglichen Regionen des Hochgebirges brütet, war eine gezielte Suche nicht möglich. So galt es, bei unseren Touren bei jedem Schritt die Augen offen zu halten, ob im Gebirge, in Talkesseln, entlang der Schluchten oder auf den Hochalmen. Jederzeit konnten die lautlosen Gleiter in allen Höhen auftauchen, oftmals nur durch einen Schatten am Boden erkennbar.
Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

Naturheilverein, Christophallee 21
Christophallee 21
75177 Pforzheim

Telefonnummer: 07231 358866

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