Magie des Hornklangs - Vom Auenland zu Alpengipfeln
Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum
15.11.2026
Programm:
Howard Shore (*1946) (Arr. John Whitney)
The Lord of the Rings, The Fellowship of the Ring, Symphonic Suite
Giovanni dAquila (*1966)
The Great Horn of Helm für Alphorn und Orchester (2003)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur, KV 495
Johannes Brahms (1833-1897)
Symphonie Nr. 1 in c-Moll, op. 68
Unter der Leitung von Silke Löhr präsentiert die Rhein-Ruhr Philharmonie ein Programm mit internationalen Solisten, in dem das Horn eine besondere Rolle spielt.
Die Filmmusik zu The Lord of the Rings, The Fellowship of the Ring von Howard Shore (Arr. John Whitney) lässt die Sagenwelt J.J.R. Tolkiens wie im Zeitraffer aufleuchten. Packend, mitreißend, immer nahe am epischen Geschehen des Romans orientiert - Howard Shore hat es mit seiner Musik geschafft, der filmischen Handlung eine neue Dimension zu verleihen.
Giovanni DAquila greift in seinem Konzert The Great Horn of Helm für Alphorn und großes Orchester eine Episode aus Tolkiens zweitem Band Der Herr der Ringe auf, in der das Horn von Helm Hammerland das Ende der Schlacht um die Hornburg verkündet. Ein sehr atmosphärisches Stück und einzigartig in seiner Textur und Besetzung, für das wir den international gefeierten Alphornsolisten Carlo Torlontano gewinnen konnten, für den das Werk auch geschrieben wurde.
Unter den Hornkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart ragt das Vierte besonders heraus. Virtuos, voll lyrischer Schönheit und tänzerischer Leichtigkeit, ist es ein Meisterwerk der Hornliteratur. Wir sind sehr froh, mit Marc Gruber, Solohornist des RSO des Hessischen Rundfunks und Gewinner zahlreicher internationaler Preise, einen herausragenden Vertreter seines Faches bei uns zu haben.
"Hoch aufm Berg, tief im Tal grüß' ich dich viel tausendmal!" Diese Worte, verbunden mit einer Alphornmelodie, die Johannes Brahms 1868 bei einem Ferienaufenthalt in der Schweiz aufgeschnappt hatte, schickte er als Geburtstagsgruß auf einer Postkarte notiert an Clara Schumann. Das Alphornthema gewinnt eine Art Schlüsselrolle innerhalb seiner ersten Symphonie und feiert einen triumphalen Höhepunkt im Hornsolo des letzten Satzes.
Ein ausführliches Interview mit Dirigentin Silke Löhr finden Sie unter www.rheinruhrphilharmonie.de.
Mitwirkende:
Carlo Torlontano, Alphorn
Marc Gruber, Horn
Rhein-Ruhr Philharmonie
Silke Löhr, Dirigentin
Veranstaltungsort
Anneliese Brost Musikforum RuhrMarienplatz 1
44787 Bochum
Diese Veranstaltung findet außerdem statt
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